synergie-effekt.net beschäftigt sich seit heute in einer mehrteiligen Serie auf “marketingberater 2.0″ mit den vielseitigen Facetten des Themas Social Media Monitoring.
Wie erfahren Unternehmen, was außerhalb Ihres eigenen “Gartens”, also Ihrer eigenen Page etc., über sie und ihre Produkte gesprochen wird?
Und warum sind diese Informationen unerlässlich, um die eigenen Kommunikationsziele zu erreichen?
Zu Beginn der Reihe stand unser Geschäftsführer Christian Beilborn Frage und Antwort zu blueReport.
Hier ein Auszug aus dem Interview:
marketingberater 2.0: Social Media Monitoring wird in Deutschland noch recht stiefmütterlich behandelt. Welche Empfehlungen geben Sie Unternehmen, die ihre Reputation im Auge halten möchten? Ab welcher Größenordnung sollten Unternehmen beginnen Social Media Monitoring ernsthaft zu betreiben?
Christian Beilborn: Die Medienpräsenz eines Unternehmens ist nach unseren Erfahrungen zunehmend unabhängig von festen Größen wie Mitarbeiteranzahl oder Umsatz. Besonders Blogs, Foren und das Social Web bedienen auch Nischenthemen. Wenn sich nur 20 Blogs, Online-Medien sowie einige Facebook-Mitglieder und Twitter-User mit einem bestimmten Thema beschäftigen, kann der Reputationsschaden durch einzelne negative Beiträge und Posts vergleichsweise groß sein. Ein Social Media Monitoring ist daher für jedes Unternehmen sinnvoll, das mit seinen Themen und Markennamen im Internet und damit in der Öffentlichkeit präsent ist.
Die Masse an Beiträgen, die man manuell erfassen und aufbereiten kann, ist begrenzt.
Ich empfehle Unternehmen genau zu prüfen, wie viel Arbeitszeit tatsächlich für die manuelle Erfassung der Medienpräsenz aufgebracht wird. Eine professionelle Medienbeobachtung wie blueReport rechnet sich hier sehr schnell.
Wie bewerten Sie das Thema insgesamt? Warum wird es in Zukunft wichtiger sein, das Social Web hinsichtlich einer Marke zu beobachten?
Unternehmen haben in den letzten Jahren gemeinsam mit den Journalisten die Alleinherrschaft über die Informationsverbreitung verloren. Kunden sind im Netz zu einem Akteur auf Augenhöhe geworden. Es gibt ausreichend und genug bemühte Beispiele dafür, wie sich Nachrichten und Meinungen rasend und nicht immer zum Vorteil der Marken via Facebook, Twitter & Co. verbreitet haben.
Immer mehr Unternehmen und Organisationen werden aber erkennen, welches enorme Marketing- und Kommunikationspotential dies offenbart: Aus zufriedenen Kunden macht man schnell Botschafter der eigenen Marke. Ebenso lassen sich aufkommende Krisen frühzeitig erkennen und durch einen offenen Dialog abwenden. Social Media sind das ungefilterte Sprachrohr für Kundenwünsche, Meinungen und Verbesserungsvorschläge. Kaum ein Unternehmen wird es sich leisten können, hier nicht zuzuhören.
Die Fragen stellte Sebastian Voss von Marketingberater 2.0. Den ganzen Beitrag inklusive Interview gibt es hier.