Archive für Social Web

Sie wollen Ihre Medienbeobachtung neu ausrichten oder ein neues Issue- und Medien Monitoring aufsetzen? Nichts leichter als das! Stellen Sie die richtigen Fragen und finden Sie den am Besten zu Ihnen passenden Media Monitoring Anbieter. Wir haben die Kernpunkte einer erfolgreichen Monitoring Ausschreibung in einer übersichtlichen Guideline für Sie zusammengefasst. Here we go!

Medien-und_Themen-Monitoring

1. Welche Suchbegriffe möchten Sie beobachten?

Definieren Sie möglichst detailliert, welche Suchworte, Themen, Branchen, Personen, Unternehmen, Produkte, Kunden, Lieferanten, Mitbewerber und Bereiche Sie im Blick haben möchten.

2. In welchen Quellen möchten Sie nach Ihren Treffern suchen?

Legen Sie die für Sie relevanten Quellenkategorien fest. Wählen Sie dabei Kategorien wie Onlinemedien, Social Media, Print, Radio und TV oder fokussieren Sie sich auf Teilbereiche und spezifische Einzelquellen (z.B. nur Blogs aus den DACH-Raum, ausgewählte Social Media Accounts oder einzelne Printtitel).

3. Wer soll Ihre Suchaufträge und -treffer verwalten können?

Überlegen Sie sich, wie viele verschiedene Nutzer sowohl Ihre Suchaufträge wie auch Ihre Suchtreffer selbständig verwalten, bearbeiten und auswerten sollen. Legen Sie fest, welche Anforderungen Sie bezüglich Bewertungsmöglichkeiten, Tagging (Verschlagwortung), Kommentierung und Archivierung der Treffer stellen.

4. Wem und in welcher Form sollen Ihre Treffer zugänglich gemacht werden?

Bestimmen Sie den Empfängerkreis, dem Sie Ihre Treffer oder eine Auswahl Ihrer Treffer zugänglich machen möchten. Dazu gehört auch abzuwägen, welches die optimale Art und der perfekte Zeitpunkt für die Bereitstellung der Treffer sind. Dies kann zum Beispiel ein PDF-Medienspiegel, ein täglicher eMail Newsletter oder ein für Smartphones, Tablets etc. optimierter Pressespiegel für unterwegs sein. Vielleicht möchten Sie aber auch die Treffer als RSS-Feed auf einer Website einbinden oder eine Alarm-Benachrichtigung im Krisenfall erhalten.

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Und das bin ich, Samantha Engelmann.

Samantha Engelmann

blueReport steht für integriertes Media Monitoring in Echtzeit, aber auch für das Team rund um die Web App verteilt auf Berlin und Zürich. Wir sind blueReport und wir möchten, dass Sie uns besser kennenlernen: Die Stimme am anderen Ende des Telefons, die Köpfe hinter blueReport.

„Ich bin eigentlich immer die Erste bei blueReport. Im wörtlichen Sinne – denn ich mache bei uns im Berliner Büro morgens das Licht an. Meine Kollegen wundern sich, dass ich bisweilen um 6.00 Uhr morgens aufstehe – und das mit Freude. In der Zeit, bevor meine Kollegen und dann ganz schnell auch die ersten Anfragen von Kunden und Interessenten kommen, kann ich den Tag einfach perfekt vorbereiten.

Wenn Sie bei uns anrufen, bin ich auch die erste Stimme, die Sie hören. Gemeinsam mit meinem Kollegen Philipp Günzel bin ich Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um blueReport – egal, ob Sie sich Unterstützung bei der Erweiterung Ihrer Suchagenten wünschen, Kunde werden möchten und einfach alle Ihre Fragen zum Thema Media Monitoring beantwortet wissen möchten. Ich bin dann auch die Schnittstelle zu unseren Account Managern und unserem Product Manager. Nicht zuletzt die offenen Räume in unserem Büro in Berlin sorgen dafür, dass die Abstimmungswege bei uns kurz und direkt, und damit sehr schnell sind. Wenn ich nach Hause gehe – das leider nicht immer als Erste – haben wir eigentlich immer eine Lösung gefunden. Das macht mich schon auch stolz.“

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In der Nacht vom 24. auf den 25. Januar 2013 ist auf Twitter der Hashtag #aufschrei geboren. Nachdem einige Tage zuvor ein Artikel der Stern-Redakteurin Laura Himmelreich Sexismus in der Politik und im Berufsleben am Beispiel Rainer Brüderle thematisierte, berichteten Frauen wie Männer auf Twitter von ihren diesbezüglichen Alltagserlebnissen. Als Anne Wizorek vorschlug, alle Erfahrungen unter einem Hashtag zu sammeln, befeuerte dies die Debatte im gesamten deutschsprachigen Raum.

Die blueReport Auswertung der Debatte in den Medien aus dem Januar 2013 zeigte, dass die Diskussionen bei Twitter jene in Online-Medien und nicht zuletzt auch in den Printmedien und im TV erst so richtig ins Rollen gebracht haben. Mit einem Jahr Abstand schauen wir nun, welche Rolle der Hashtag heute in den Onlinemedien und Sozialen Netzwerken spielt.

Vom Hashtag zur Bewegung?

Explizite Thematisierung der Sexismus-Debatte (grün) und Anteil der Artikel die "Sexismus" und "Aufschrei" gleichzeitig behandeln (blau) in den deutschsprachigen Online-Medien.

Explizite Thematisierung der Sexismus-Debatte (grün) und Anteil der Artikel die “Sexismus” und “Aufschrei” gleichzeitig behandeln (blau) in den deutschsprachigen Online-Medien.

Nicht überraschend ist, dass die Anzahl der Artikel pro Tag, die die Sexismus-Debatte thematisieren (nicht nur Sexismus erwähnen), deutlich geringer ist als noch im Januar 2013. Trotzdem verweist eine nicht unerhebliche Anzahl an Artikeln in den letzten Wochen und Monaten bei der Berichterstattung über die Sexismus-Debatte auf den entsprechenden Hashtag. Zeit Online spricht in einem Beitrag über den Einfluss von Sprache von der “Aufschrei-Bewegung”. Spätestens seitdem #aufschrei den Grimme-Preis erhalten hat, scheint das “Internet-Phänomen” in den klassischen Online-Medien etabliert und ernst genommen.

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WikipediaLogoImmer mehr unserer Kunden nutzen die Möglichkeit, mit blueReport auch Wikipedia im Rahmen Ihres Media Monitoring zu beobachten. Die Vorteile liegen auf der Hand (wir haben sie auch in einem früheren Blogbeitrag ausführlich zusammengefasst): Angesichts der Relevanz von Wikipedia behalten viele Unternehmen und Organisationen die für Sie spannenden Themen und die mit den Einträgen verbundenen Diskussionen im Blick. Große Unternehmen haben unter bestimmten Vorraussetzungen einen eigenen Eintrag und beobachten diesen bzw. Änderungen an diesem.

Wikipedia-Einträge sind bisweilen recht dynamisch und werden kontinuierlich ergänzt. Was kann man als Kommunikationsverantwortlicher nun aber tun, wenn ein für das Unternehmen relevanter Artikel durch falsche oder sogar rufschädigende Informationen ergänzt worden ist? Dürfen PR-Profis im eigenen Interesse Beiträge bei Wikipedia verändern?

Sockenpuppen und der Fall Wiki-PR

Vor einigen Tagen, am 19. November, hat die Wikimedia Foundation der Agentur Wiki-PR eine Unterlassungsaufforderung zukommen lassen, in der das Unternehmen aufgefordert wird, keine weiteren Bearbeitungen vorzunehmen, so lange die von Wikipedia gestellten Bedingungen nicht erfüllt werden.

Im Vorfeld wurden von Wikipedia-Administratoren bereits ca. 250 Autorenzugänge gesperrt. Es handelte sich dabei um sogenannte „Sockenpuppen“-Zugänge, was bedeutet, dass mehrere Konten von derselben Person betrieben wurden.

“[Wiki-PR] was banned from Wikipedia for engaging in what were described as “consensus damaging practices,” including sockpuppetry while engaged in conflict-of-interest editing, leading to hundreds of blocked accounts.”

(Quelle: Wikipedia)
Die Sockenpuppen-Zugänge hätten systematisch Beiträge aufgrund von Partikularinteressen geändert. In Debatten um Änderungen haben sich die Pseudo-Zugänge sogar gegenseitig unterstützt. Den Grundsätzen der offenen und teilweise demokratischen Enzyklopädie Wikipedia widerspricht dies massiv.

PR- und Kommunikationsverantwortliche sollten sich davon aber nicht abschrecken lassen. Falsche Informationen können natürlich auch korrigiert werden, wenn eine enge wirtschaftliche Beziehung zu dem Unternehmen oder der Organisation besteht, die von der Korrektur profitiert.

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