Leistungsschutzrecht ist vehement abzulehnen

Publiziert von Denis Nordmann, am 10. November 2010, um 21:30

Auch wenn ich ein weniger Print-affiner Mensch bin, hatte ich im gestrigen Medienteil der Neuen Zürcher Zeitung die Gelegenheit, gegen Mathias Döpfners Polemik für eine Zwangsabgabe Stellung zu nehmen. NZZ Online hat diesen «weiteren Beitrag zur Debatte um ein Leistungsschutzrecht» freundlicherweise auch online gestellt und so den Leserkreis noch etwas erweitert.

Bei mir sind dazu positive, teilweise auch überraschende, Reaktionen eingetroffen. Verdanken möchte ich an dieser Stelle die Präzisierungen zu Döpfners verfehltem Mozart-Beispiel, welche nämlich vom Musikwissenschaftlichen Institut an der Universität Basel stammen und gar von Spiegel Online zitiert wurden. Dank des Videos, das von der NZZ Online Redaktion ohne Vorwarnung und ohne mein Zutun eingebunden wurde, habe ich eine interessante Vimeo-Statistik: Diese besagt, dass der Artikel gestern und heute mindestens 1’200 mal aufgerufen wurde. Sofern die Axel Springer AG über eine professionelle Online Medienbeobachtung verfügt, wäre also zu erwarten, dass auch Mathias Döpfner ihn vor die Augen gekriegt hat. Aber gemeldet hat er sich bis jetzt noch nicht.

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