Archive für Marketingkampagnen

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Die dmexco läuft auf Hochtouren – und blueReport ist mit einem so grossen Team wie noch nie vor Ort. Und auch dieses Jahr zeichnet sich ab, dass unser Messeauftritt wieder ein voller erfolg werden wird! Wir konnten bereits Hunderte Gäste an unserem Stand E-29 in Halle 7 empfangen und freuen uns auch auf Ihren Besuch! Gerne zeigen wir Ihnen, was mit innovativem Media Monitoring heute alles möglich ist und verwöhnen Sie mit Getränken und Häppchen an unserem Stand.

Unser diesjähriges dmexco-Team:

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Impressionen von Tag 1:

J23F4785-closeupWir freuen uns auf ein Gespräch in gemütlicher Runde mit Ihnen am 10. und 11. September 2014 auf dem Messegelände Deutz in Köln. Sie finden uns am Stand E-29 in der Halle 7. Um Ihre eigene Terminplanung vor Ort zu erleichtern, können Sie aber gerne schon jetzt einen Termin mit uns vereinbaren.

In wenigen Tagen startet die dmexco 2014 und wir freuen uns darauf, Sie am kommenden Mittwoch und Donnerstag an unserem Stand E-29 in der Halle 7 begrüßen zu dürfen. In guter Tradition laden wir Sie am ersten Messetag ab 17.00 Uhr auf ein Glas Crémant ein.

dmexco Logo
Auch in diesem Jahr haben wir unseren Stand wieder komplett neu erfunden und viel Leidenschaft in unser Design gesteckt. Am wichtigsten ist es uns, dass Sie sich an unserem Stand willkommen fühlen und blueReport persönlich kennen lernen können. Erleben Sie fortschrittliches Media Monitoring nach Maß, unsere intuitive Web App und Reporting-Funktionen auf höchstem Niveau.

Wir laden ein zum Crémant-Empfang

Am ersten Messetag, den 10.9.2014, laden wir Sie ab 17.00 Uhr auf ein Glas Crémant oder ein Glas Orangensaft ein. Wir freuen uns auf die Gespräche in gemütlicher Runde. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Um Ihre eigene Terminplanung vor Ort zu erleichtern, können Sie aber schon jetzt einen Termin mit uns vereinbaren.

Andreas Schüle (Bild: © Michael M. Roth)

Andreas Schüle (Bild: © Michael M. Roth)

Wie vermarkte ich ein Bundesland? Kann man einem eingeschworenen Berliner einen neuen Arbeitsplatz in Sindelfingen, Reutlingen oder Bietigheim-Bissingen schmackhaft machen? Die Kampagne “Wir können alles. Außer Hochdeutsch.” gilt als Paradebeispiel des gelungenen Standortmarketings. Wir haben dem Leiter “Referat Landesmarketing und Veranstaltungen” des Landes Baden-Württemberg, Andreas Schüle, fünf Fragen dazu gestellt.

bR: Warum haben Sie das Landesmarketing neu erfunden?

A. Schüle: Baden-Württemberg war 1999 das erste Bundesland mit eigener Standortkampagne. Und mit “Wir können alles. Außer Hochdeutsch.” haben wir gleich einen Volltreffer gelandet. Dass wir im Jahr 2011 beschlossen haben, diese Kampagne neu zu justieren, hatte zwei Gründe: eine neue Zielgruppe – junge Fachkräfte – und die neuen Kommunikationsmöglichkeiten im Internet, die bis dahin in unserer Kampagne nur eine Nebenrolle gespielt hatten. Beides haben wir konsequent aufgegriffen, und so hat Baden-Württemberg nicht nur das “Landesmarketing 1.0″ erfunden, sondern inzwischen auch das “Landesmarketing 2.0″ Und auch das passt hervorragend zu unserem nach wie vor gültigen Kampagnenslogan “Wir können alles. Außer Hochdeutsch.”

Auf welchen Kommunikationskanälen überzeugen Sie mich als Berlinerin von den Vorzügen Baden-Württembergs?

Zum einen auf der Website www.BW-jetzt.de, die sehr anschaulich und originell gemacht ist, die eine Vielzahl von Informationen über Baden-Württemberg liefert und die – als technisch neuartiges Big-Data-Tüpfelchen auf dem „i“ – eine landkartenbasierte Suchfunktion bietet. Hier werden nicht nur Fragen von Berlinerinnen beantwortet, sondern auch alle anderen Fragen, die man so hat, wenn man als junge Fachkraft in der beruflichen Orientierungsphase steckt. Und dann sind wir natürlich in den Social Media präsent, in Facebook und Twitter sowieso, aber auch in weiteren Kanälen. Dort treten wir als „BWjetzt“ auf und erzählen alles, was uns zu unserem Bundesland so einfällt und was interessant für unsere Zielgruppe sein könnte.

Was ist aktuell die größte Herausforderung in Ihrem Beruf?

Klare Antwort: das immer kleiner werdende Marketingbudget.

Welche Skills müssen wir uns heute aneignen, um in zehn Jahren noch erfolgreich in der Kommunikationsbranche zu sein?

Wir müssen vor allem lernen, uns ohne Vorbehalt auf neue Kommunikationsformen einzulassen. Und außerdem müssen wir lernen, dass es immer schwieriger wird, sich selber zu betrügen. Wenn ich in der klassischen Werbung keine Wirkung erziele, dann kann ich immer (und sogar manchmal mit Recht) darauf hinweisen, dass das Budget zu klein war oder dass ein kreativer Imagegewinn manchmal mehr wert ist als eine kurzfristige Steigerung der Verkaufszahlen. In den Social Media geht das nicht mehr. Hier bekommt man täglich Rückmeldung, was die Zielgruppe interessiert und was sie nicht interessiert – und zwar in aller Deutlichkeit. Und deshalb müssen wir zukünftig bereit sein, uns auch einmal einzugestehen, dass eine Idee, die uns persönlich gut gefallen hat, am Ende doch keine gute Idee war. Dieser Satz mit dem Wurm, dem Fisch und dem Angler ist aktueller denn je.

Was war für Sie das herausragendste Kommunikationsereignis der letzten 12 Monate?

„Supergeil“ von Edeka – eine sehr mutige Idee mit ungeheurer Wirkung! Und was unsere eigene Kampagne betrifft, so fand ich unseren Einfall, die deutsche Gewichtheber-Nationalmannschaft als Helferteam für einen Umzug nach Baden-Württemberg zu verlosen, schon ziemlich gut. Wer’s noch nicht kennt: http://www.youtube.com/watch?v=FyIPnr0jcyI

Mit der Reihe »5 Fragen an…» rückt blueReport die vielseitigen Herausforderungen unserer Kunden aus Kommunikation und Marketing in den Fokus. In loser Folge beantworten namhafte Kommunikations- und Marketingprofis aus Deutschland, der Schweiz und Österreich 5 Fragen zu brandaktuellen Themen der Kommunikationswelt.

Facebook ist ein mittlerweile etabliertes PR-Instrument. Neben der Möglichkeit, kostenpflichtige Werbung zu schalten, bieten Facebook-Gruppen und -Pages einen kostenlosen und unmittelbaren Weg, potentielle Kunden zu erreichen. Doch inwiefern unterschieden sich eigentlich eine Gruppe und eine Page bei Facebook? Welche Möglichkeiten bieten die beiden Formate für Marketing und PR? In den blueReport-Seminaren sind dies oft gestellte Fragen.

Als kleine Anleitung geben wir hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Unterschiede und Möglichkeiten:

Einrichten einer Page und einer Gruppe.

Über die Facebook-Gruppen und -Pages kann die eigene Zielgruppe schnell über Neuigkeiten informiert und die eigene Unternehmenspräsenz im Web gesteigert werden. Beide Formate werden auch von Suchmaschinen indexiert. Das ist hilfreich, um beispielsweise bei Google besser gefunden zu werden.

Die Kommunikation mit den Mitgliedern einer Gruppe oder den Fans einer Page bei Facebook findet hauptsächlich über Statusmeldungen (Posts) statt. Inhalte lassen sich hierbei leicht mit Bildern und Links verbinden. Mitglieder und Fans sehen diese Meldungen in ihren eigenen News-Feeds. Facebook unterscheidet allerdings zwischen „wichtigen“ und „aktuellen“ Beiträgen. Prinzipiell kann diese Anordnung vom Nutzer dauerhaft oder temporär unterbunden werden. Trotzdem sind viele News-Feeds nicht strikt chronologisch geordnet, wodurch einige Posts und Kommentare den potentiellen Leser erst gar nicht erreichen. Gruppen und Pages bieten allerdings noch eine ganze Reihe von anderen Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit der Facebook-Gemeinde auf das eigene Unternehmen oder Produkt zu richten.

Die Facebook-Gruppen – eher privat, bedingt PR-tauglich

Vor einiger Zeit hat Facebook sowohl das Design wie auch einige Funktionen der Gruppen geändert. In neu gegründeten Gruppen entfällt beispielsweise die Möglichkeit, Direktnachrichten an alle Mitglieder zu versenden. Ersetzt wurde diese Funktion durch den Gruppenchat mit bis zu 250 Mitgliedern. In der Praxis mag so ein Chat zur kurzfristigen Abstimmung beim Freizeit-Fussball sinnvoll sein, zur Kommunikation mit potentiellen Kunden taugt er eher nicht.

Die Kommunikation in der Gruppe konzentriert sich so tatsächlich auf die Pinnwand. Über neue Post und Kommentare werden aber alle Mitglieder via Notifikation informiert – so wird zusätzlich Aufmerksamkeit generiert.

Kommentare und Posts, auch die der Administratoren, sind grundsätzlich mit dem privaten Profil der Facebook-Nutzer verbunden. Strategisch kann dies ein Vorteil sein. Wie eng private Profile mit der professionellen Nutzung verbunden sein sollten, ist letztendlich auch Geschmacksache und eine Frage des Unternehmensleitbildes.

Hier muss unsere alte Facebook-Gruppe als Beispiel erhalten.

Gruppen können öffentlich oder auf einen bestimmten Kreis von Nutzern beschränkt sein. Auch ist bei der Einrichtung frei wählbar, ob die Gruppe via Suchfunktion gefunden werden kann (siehe Grafik oben). Administratoren können „Freunde“ als neue Mitglieder hinzufügen. Wenn der „Freund“ dies nicht möchte, muss sein Austritt aktiv erfolgen. Zumindest kurzfristig lässt sich so die Anzahl der Mitglieder schnell erhöhen.

Die (neuen) Facebook-Gruppen eignen sich aufgrund ihrer Funktionen ganz gut, um gezielt eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen und exklusive Inhalte zu verbreiten. Ist eine Gruppe aber erst einmal eingerichtet, kann sie nicht mehr in eine Page umgewandelt werden. Bei einer gut laufenden Gruppe mit engagierten Nutzern und aktiven Diskussionen sollte daher in der Regel davon abgesehen werden, eine parallele Fanpage einzurichten. Der Praxistest hat gezeigt: Ist ein Facebook-Nutzer erstmal Mitglied in einer Gruppe, bleibt er das auch – und er ist schwierig davon zu überzeugen, nochmals Fan des gleichen Produktes oder Unternehmens zu werden.

Den größeren Gestaltungsrahmen für PR- und Marketingmaßnahmen bietet ohne Frage die Facebook-Page.

Die Facebook-Page – individuelle Gestaltungsmöglichkeiten

Pages machen die Verbreitung von Inhalten in erster Linie durch Statistiken nachvollziehbar und erleichtern dem Administrator die Evaluation der eigenen Kommunikation. Wie viele aktive Nutzer gab es? Wie viele neue Fans wurden gewonnen? Der Mehrwert dabei ist deutlich.

Im Gegensatz zu Mitgliedern muss aktiv um Fans geworben werden. Die Zusendung einer Einladung ist möglich, ein ungefragtes Hinzufügen allerdings nicht.

Fanseiten sind nicht an eine fest vorgegebene Struktur gebunden. Über FBML-Anwendungen (Facebook Markup Language) können eigenständig frei gestaltbare Reiter erstellt werden. Die Anwendungsmöglichkeiten sind dabei kaum begrenzt – vom Gewinnspiel bis zum Musik-Player. So sucht beispielsweise die Stadt Bremen über ihre Page den direkten Draht zu den Bürgern.

Bremen sucht auf Facebook den direkten Draht zu den Bürgern.

Nicht zuletzt lässt sich eine Facebook-Page sehr viel einfacher in die eigene Werbung einbinden. Ab 25 Fans kann man eine Vanity-URL beantragen. Diese kommt schöner daher als eine Reihe aus Buchstaben, Sonderzeichen und Zahlen. Sie ist einfach zu merken und damit auch offline, z.B. in einem Flyer, verwendbar.

Zudem ist es möglich, direkt im Namen des Unternehmens oder des Produktes zu posten und zu kommentieren. Die Page wird damit zu einem eigenen Account. Dies dient nicht nur dem Unternehmensimage und dem Reputationsaufbau, sondern trennt in einem weiteren Schritt das private Profil von der professionellen Nutzung. Besonders für größere Unternehmen, bei denen der Social Media Auftritt von einem mehrköpfigen Team betreut wird, ist dies ohne Frage von Vorteil. Über neue Posts und Kommentare der Fans erhalten Administratoren eine Nachricht.

Pinnwand-Posts können übrigens durch die Begrenzung auf einen Ort oder eine Sprache gezielt eingesetzt werden. Unternehmen mit einer mehrsprachigen Zielgruppe, wie z.B. in der Schweiz, können sich so ganz auf die Pflege der Page konzentrieren und individuell angepasste Posts veröffentlichen.

Zusammenfassend wird deutlich, dass sich die Gruppen eher für die vielstimmige Kommunikation zu einem Thema eignen – wer eine Marke oder ein Produkt aktiv promoten und den Erfolg messen will, ist in der Regel mit der Fanpage besser bedient.

Update:

Seit März 2011 können eigene Page-Reiter nur noch über iframes erstellt werden. Bereits mit FBML erstellte Anwendungen funktionieren aber wie gehabt.

http://developers.facebook.com/blog/post/462#fbml_roadmap